VMware Player 6 unter Windows 10

Nach dem erfolgreichen Update von Windows 8.1 auf Windows 10 hat leider der VMware Player nicht richtig funktioniert.

Zuerst konnte die VM’s zwar gestartet werden, aber keine der gestarteten VM’s ist mehr ins Netzwerk gekommen. Bei „Configure Adapaters“ bei der Bridge-Einstellung, war auch keine der Netzwerkkarten mehr anzuwählen. Nach etwas Recherche bin ich darauf gestoßen, dass der Bridge-Dienst nicht mehr auf der Netzwerkkarte installiert ist.

Um dies zu beheben, muss man zu den Netzwerkeinstellungen. Öffnet dort das Eigenschaftsfenster der physikalischen Netzwerkkarte und dort kann man über die Schaltfläche „Installatieren…“ neue Komponenten einrichten. Nach dem Klick auf die Schalftfläche „Dienst“ auswählen und mit „Hinzufügen…“ bestätigen. Dann unter dem Hersteller VMware den „VMware Bridge Protocol“ Eintrag auswählen und mit „OK“ bestätigen. Nach dem installieren, können dann die Netzwerkkarten bei Bridge wieder konfiguriert werden und eine Verbindung ins Netzwerk ist wieder möglich.

Nach einen Neustart des Host ist dann ein andere Fehler aufgetaucht, und zwar wurde beim versuch eine VM zu starten die Fehlermeldung „error while powering on: internal error“ angezeigt.

Um diese Problem zu lösen, muss der Dienst „VMware Authorization Service“ manuell nach gestartet werden. Er steht zwar auf Automatisch, ist beim hochfahren aber nicht gestartet worden oder wieder abgestürzt. Nach dem Start des Dienstes funktioniert jede VM wieder

VMNETCFG im VMware Player 3 wiederherstellen

Nach der installation des neuen VMware Player 3 war ich erstmal entzückt. Viele neue Features die ich schon immer gewünscht und gewollt hab. Aber beim Zeitpunkt in dem ich meine Netzwerkkarte für die VM vorgeben musste stand ich erstmal sprachlos da, da die vmnetcfg.exe nicht mehr vorhanden ist. Nach langer suche fand ich dann dies Befehl:

VMware-player-3.0.0-203739.exe /e extract/

Damit wird das Setup in den Ordner extract/ gelegt. Darin befindet sich nun eine network.cab die die vmnetcfg.exe beinhaltet. Diese nun einfach ins VMware Player-Verzeichnis kopieren und schon geht wieder alles wie gewohnt. Nur etwas stylischer :-).

Ermitteln der aktuellen VMWare Tools mit VMPlayer

1. Zum Anfang muss der VMware Player 2.5 als bundle installliert werden

gksudo bash VMware-Player-2.52.-156735.i368.bundle

Die Installation des VMware Players 2.5 bringt /usr/lib/vmware/installer/vmware-installer mit, welche benötigt wird um den Inhalt aus dem VMware Workstation 6.5 bundle zu extrahieren

2. Lade die letzte Version von VMware Workstation im „bundle“-Format von http://www.vmware.com/download/ws/. (Die benötigte  registration ist frei und man braucht sie nur für den Download)

3. Extrahiere die VMware Workstation bundle in ein Temporäres Verzeichniss. An dieser Stelle werden ca. 580MB benötigt.

$ sudo /usr/lib/vmware/installer/vmware-installer –install-bundle VMware-Workstation-6.5.1-126130.i386.bundle –extract ./vmware/
$ du -sh ./vmware
581M ./vmware/

4.  Alle VMware Tools ISOs findet man nun unter vmware-workstation/lib/isoimages/ innerhalb des Temporären Verzeichnis.

$( cd ./vmware/vmware-workstation/lib/isoimages/ ; ls -l *.iso )

5. Nun mounte die ISO-Datei als loopback file system und kopiere die Daten in die VMWare. In diesem Beispiel die Windows-ISO.

$ mkdir ./vmware_tools
$ mount -o loop  windows.iso ./vmware_tools

Anmerkung: Man kann auch der VMware das ISO als CDRom-Image einbinden lassen. Hier die Parameter für die vmx-Datei:

ide1:0.deviceType = „cdrom-image“
ide1:0.fileName = „path_to/windows.iso“

6. In ihrem Gastsystem starten sie nun die setup.exe aus dem VMware Tools Verzeichnis.

Probleme mit langsamer VMWare

Immer häufiger habe ich unter Linux das Problem das die VMWare langsam werden, erst recht wenn diese von einem NTFS Laufwerk gestartet werden. Entsprechend belegt wurde dies durch immer wieder zyklischen auftretten des 100% auslasten eines der Kerne durch den NTFS-3G-Treiber. Dieser ist zuständig für das NTFS-Dateisystem.

Die Lösung  des Problems bring diese kleine Zeile in der VMX-Datei:

mainMem.useNamedFile=FALSE

Dadurch wird der Zugriff auf die nvram-Datei (Speicherung der BIOS-Einstellungen der VMWare) soweit es geht nach unten geschraubt, wodurch die erhöhten Festplattenzugriffe reduziert werden und keine Auslastung mehr stattfindet.

Weitere information hierzu finden sie auf der Website von NTFS-3G: http://www.ntfs-3g.org/support.html#slowvmware